Fair und farbenfroh

Eigentlich habe ich es ja nicht so mit den Massenevents. Doch der Lüneburger Firmenlauf hat es wieder einmal geschafft, dass wohl keiner der gut 2400 Aktiven mit schlechter Laune nach Hause gegangen ist. Ich selbst versuchte mich im Multitasking, feuerte ein bisschen mit an, nervte mit Mikrofon einige Teilnehmer, zückte im Ziel meinen Block und fotografierte auch ein bisschen.

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Nebenbei registrierte ich Bemerkenswertes. Tim Tomczak, Sieger aus dem Vorjahr, überquerte wieder als Erster die Ziellinie. Aber das nur, weil seinem Konkurrent Sven Schenk bei der letzten Kurve nicht der richtige Weg gewiesen wurde. „So möchte ich nicht gewinnen“, meinte Tim – und Sven wurde auf dem kurzen Dienstweg zum Sieger erklärt. Als Fußballer hätte Tim jetzt wohl sämtliche Fairnesspreise sicher. Im Laufsport ist dieses Verhalten aber (hoffentlich) eine Selbstverständlichkeit.

Tja, und dann gab es noch Matthias, den ich sonst als ehrgeizigen, bisweilen sehr verbissenen Laufcrack kenne. Diesmal ließ er sich auf einem Friseurstuhl von Frau und Tochter über die komplette Distanz ziehen – alle drei hätten mit ihrem Outfit locker auch zum Schlagermove nach Hamburg rollen können und räumten einen Kreativpreis ab. „Am Sonntag laufe ich aber selbst wieder 35 Kilometer“, meinte Matthias zum Abschied. Ja, so kennt man ihn…

Hier noch ein Link zu vielen hübschen Fotos auf LZsport – ein Video mit meinen Interview-Versuchen auf LZplay folgt demnächst.

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