Roparun: Zu Fuß nach Rotterdam

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Wer hat Lust, über Pfingsten von Hamburg nach Rotterdam zu laufen? Keine Angst, er oder sie muss die Strecke nicht allein bewältigen, sondern in einem Achterteam, das sich die Distanz von gut 560 Kilometern teilt. Oder begleitet die Läufer auf dem Rad, als Masseur oder Fahrer. Und das alles nicht nur aus Spaß an der Freud‘. Beim Roparun, der in diesem Jahr zum 25. Mal stattfindet, geht es darum, Geld für unheilbar krebskranke Menschen zu sammeln.

kaart_roparun“Den Tagen Leben zufügen, wenn dem Leben häufig keine Tage mehr zugefügt werden können“, heißt das Motto des Roparuns, bei dem insgesamt bereits mehr als 62 Millionen Euro erlaufen wurden. „In den Niederlanden ist der Gedanke, bei einem Lauf etwas Gutes zu tun und eines Menschen zu gedenken, sehr verbreitet“, erklärt Gerdjan de Leeuw, gebürtiger Amsterdamer. Seine Eventagentur Nordpuls nimmt mit einer Mannschaft am Lauf teil, benötigt aber noch dringend Mitstreiter. Läufer, die sich vom 14. bis 16. Mai insgesamt gut 70 Etappen à einem Kilometer in einem Temposchnitt von mindestens 5:30 Minuten/Kilometer zutrauen, aber eben auch Radfahrer und Begleitpersonal.

Ein Team besteht aus acht Athleten. Je vier wechseln sich für ein paar Stunden ab, während die anderen vier pausieren, vielleicht auch mal ein Nickerchen einlegen können. Los geht‘s am 14. Mai für rund 100 Mannschaften auf dem Dockville-Gelände in Hamburg-Wilhelmsburg. Pfingstmontag steht der letzte Kilometer auf dem Coolsingel an, wo auch der Rotterdam-Marathon sein stimmungsvolles Finale erlebt. Zur gleichen Zeit treffen in der Hafenmetropole rund 275 Teams ein, die in Paris gestartet sind. In vielen Orten entlang der Route sind Durchlaufpartys geplant.

De Leeuw hat für sein Team bereits unter anderem Christian Boddenburg (TSV Gellersen) und Thomas Rosenbaum (Lüneburg) gefunden, wird selbst wegen einer Verletzung nur radeln. Die Teilnehmer müssen kein Startgeld zahlen, können aber zum Beispiel über den Verkauf von Tombola-Losen Spenden für die „Stiftung Roparun Palliatieve Zorg“ eintreiben. Mehr als 100 000 Euro hat so manche Mannschaft bereits akquiriert.

Kontakt zu Gerdjan de ­Leeuw; Tel. 0152/04 00 84 17; E-Mail: roparun@nordpuls.com, Infos auf www.roparun.nl

Beitragsbild: roparun

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