gellersen

So viele Geschichten

Seit gut vier Jahren betreibe ich die läuferische Nabelschau an dieser Stelle, analysiere meine kleinen Erfolge und großen Einbrüche in der zarten Hoffnung, dass sich irgendjemand für diese Ergüsse interessieren könnte. Was soll ich aber machen, wenn es von meiner Seite aus absolut nichts zu berichten gibt, wenn ich also einfach nur ohne Ehrgeiz und ohne…

adendirf

10 + 30 mit dem Spiralschneider

Kennt ihr diese Spiralschneider? Seitdem ich so ein wundervolles Gerät zu Hause habe und tonnenweise Zucchini, Süßkartoffeln oder Karotten zu hübschen Spiralen verhackstücke, kann ich sogar meinen Jungs halbwegs regelmäßig Gemüse unterschieben. Wenn das Grünzeug (bzw. Orangezeug oder Rotzeug) einfach nur in Scheiben geschnitten oder gewürfelt ist, dann wird es fein säuberlich rausgepult. Genauso geht…

dsk

Achtung, EM-freie Zone

Kein Wort über Fußball! Abends kickt die deutsche Nationalmannschaft gegen die Ukraine. Zuvor fahre ich aber zur weltbekannten Arena des Dahlenburger SK, um meine Vorrundenform beim Moorlauf zu überprüfen. Hier finde ich nicht nur 24 teilnehmende Nationen, sondern sogar 244 Starterinnen und Starter vor. Keine von der Uefa verordnete Aufblähung, sondern einfach Zeugnis der tollen…

hohn

Teufelchen schlägt Teufelchen

Wenn ich laufe, dann nehme ich auf meinen Schultern oft zwei kleine Gesellen mit, die mir etwas einflüstern wollen. Engelchen und Teufelchen? Nein, zwei Teufel. Rechts sitzt der Ehrgeiz, der mir gern auch mal in den Nacken springen will, der mich antreibt: “Hol dir den Kerl vor dir. Schnapp dir die Bestzeit.” Links aber sitzt…

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Monsterstau auf der Datenautobahn

Früher war wirklich nicht alles besser. Als ich in meinen jungen Jahren fotografiert habe, musste ich die Filme noch zum Entwickeln fortbringen und wusste nach ein paar Tagen erst, ob meine Bilder überhaupt etwas geworden sind oder ob wieder zwei Drittel unscharf ausfielen. Filme – das war etwas für Super-8-Nerds, die mit ihren verwackelten Sequenzen…

thomas

Ich fühl’ mich so Endmoräne

Ein Zehner sollte für einen erfahrenen Laufcrack doch das einfachste Ding der Welt sein. Ich bin auch gut neun Jahre nach meinem ersten Zehner immer noch ein blutiger Anfänger auf dieser Distanz, wie ich jetzt wieder beim in Thomasburg leidvoll erfahren musste. Was eine Endmoräne ist, habe ich irgendwann im Erdkunde-Unterricht vielleicht erfahren, doch schnell…

scharny

Müsste mal wieder auf die Waage

Mitte März – die große Sehnsucht nach dem Frühling. Mitte März – Termin für den Schiffshebewerk-Volkslauf in Scharnebeck, bei dem ich als Stammgast bisher nur drei Wetterlagen erlebt habe: kalt und trocken, kalt und nass, saukalt und glatt. Okay, manchmal ist es ein bisschen windig und manchmal so stürmisch, dass die Hälfte des Feldes in…

amely

Lange Gesichter auch in kurzen Hosen

Lang oder kurz? Diese Frage stellte sich mir vor dem Wintervolkslauf in Amelinghausen gleich zweimal. Der lange Halbmarathon oder doch die kurzen 11,2 Kilometerchen? Lange Klamotten bei lachender Sonne und knapp über null Grad oder doch ganz mutig Shirt und Short? Ich war nicht mutig und entschied mich für kurz (Distanz) und lang (Kleidung). Ein…

gellersen

Bericht statt Gedicht

Manchmal stürme ich bei einem Volkslauf einfach los und bekomme vor lauter Starren auf die Stoppuhr kaum mit, ob ich mich gerade durch die Fußgängerzone von Castrop-Rauxel oder ein idyllisches Waldstück bewege. Manchmal komme ich viel zu schnell in den roten Bereich, zähle nur noch die Kilometer bis zum Ziel und bekomme erst recht nicht…

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Jung und weiblich

Gut 44 Prozent aller Aktiven, die beim Lüneburger Firmenlauf Embsen ihre Runden gedreht haben, sind Frauen oder Mädchen. Am stärksten vertreten waren die 1980er-Jahrgänge, vor allem die 25- bis 29-Jährigen. Jung und weiblich ging es beim Firmenlauf also zu – vor allem im Vergleich zu Volksläufen, die von der männlichen Generation 50 plus dominiert werden.…