Das längste Kneippbecken des Nordens

Laufen ist schön. Wettkämpfe laufen ist schöner, meistens jedenfalls. Aber für ein Team laufen, das ist am schönsten. Denn was hätte ich wohl getan, wenn es morgens um 7 Uhr eine Stunde vor einem Start zu einem ganz gewöhnlichen Lauf Das längste Kneippbecken des Nordens weiterlesen

Einfach nach vorn gucken

„Manchmal gibt es auch Tage, die ziemlich doof sind“, hatte mir eine sehr talentierte Triathletin kurz zuvor in den Block diktiert, „dann lege ich mal einen Ruhetag ein – oder ich gucke einfach nach vorn.“ Hatte ich manchmal nach ein Einfach nach vorn gucken weiterlesen

Rasen für den Riesling

Nie schmeckt das alkoholfreie Weizen so gut wie nach einem Marathon. „Macht einen Euro“, sagt das Mädel hinterm Tresen im Zielraum. Hä? „War doch nur Spaß“, schickt sie schnell hinterher und reicht mir den Becher. Sollte ich es vergessen haben Rasen für den Riesling weiterlesen

Eine große Familie

Manchmal überkommt mich ja die Sinnkrise. Wer interessiert sich überhaupt für meine bescheidenen Lauferlebnisse? Deshalb habe ich beim Junkernhoflauf in Thomasburg konsequent darauf geachtet, wer da ansonsten noch mitläuft. 258 Menschen und eine Hündin sind ins Ziel gekommen. Eine wahrlich Eine große Familie weiterlesen

Lauf doch, Alter!

Vor ein paar Jahren habe ich mich vor diesem Moment noch gefürchtet. Inzwischen habe ich mich gut mit ihm arrangiert. Der Moment, in dem mir endgültig klar geworden ist, dass ich altersbedingt stetig langsamer werde. Ich hab’s gerade beim Schiffshebewerk-Volkslauf Lauf doch, Alter! weiterlesen

In der Dattel liegt die Kraft

Einen Kaffee und zwei Stück Kuchen genieße ich nach dem Herbstlauf in Westergellersen. Andere verdrücken Wurst- und Käsebrötchen, Hotdogs. Die Kinder stürzen sich auf die Süßigkeiten. Hat das alles etwas mit vernünftiger Sportlerernährung zu tun? Natürlich nicht. Man muss ja In der Dattel liegt die Kraft weiterlesen

Was für ein Theater

Göttingen mal wieder. Zum dritten Mal habe ich in meiner alten Heimat beim Altstadtlauf mitgemacht. Zum ersten Mal erlebe ich dabei Start und Ziel auf dem Theaterplatz statt am Gänseliesel mit. Durchaus anstregend, sechsmal den kleinen, aber fiesen Anstieg Richtung Was für ein Theater weiterlesen

Blind und blöd

Nie wieder werde ich über Läuferblindheit lästern. Nie wieder über Leute grinsen, die einen Pfeil oder ein Hinweisschild übersehen haben und dann vollkommen vom Weg abgekommen sind. Nie wieder! Schuld sind die 8,4 Kilometer zwischen Amelinghausen und Schwindebeck, die dank Blind und blöd weiterlesen